Real Life - Der KGT in der Öffentlichkeit

Die einmal im Jahr stattfindende Mitgliederversammlung, Informationsveranstaltungen, Tagungen oder Feste sind Gelegenheiten, sich über die Arbeit des Kirchengemeindetags zu informieren und uns persönlich kennen zu lernen.

 

 

 

Mitgliederorientierung und Kirchenreform. Mitgliederversammlung 2018

Viel Gelegenheit zu Austausch und Gespräch gab es am 10. November 2018 auf der Mitgliederversammlung im Stuttgarter Hospitalhof. Ein wichtiges Thema waren die Konsequenzen der Reform der Kirchenverwaltung "Struktur 2024plus".Um nicht Ehrenamtliche und Pfarrsekretär*innen zu Leidtragenden dieser Reform zu machen, setzt sich der KGT dafür, Kirchenpflegen als mittlere Ebene der Verwaltung von der Basis aus zu stärken.

Um neue Strukturen umsetzen zu können, sehen es die Mitglieder des KGT als unerlässlich an, Verwaltungskräfte angemessen zu besolden. Auch ein neues Berufsbild, in dem Pfarrsekretariat und Kirchenpflege zusammengelegt werden, wurde diskutiert.

Gerald Kretzschmar, Professor für praktische Theologie und Homiletik an der Universität Tübingen, widmete sich in seinem Vortrag "Mitgliederorientierung und Kirchenreform" der Kirchenbindung in modernen Gesellschaften. Er plädierte für ein dynamischeres Verständnis von Kirchenbimdung, das sich an der Existenz von Bindungsfaktoren orientiere und nicht nur an der Teilnahme am Sonntagsgottesdienst.

In der anschließenden Diskussion wurde besprochen, wie diese bindungsrelevanten Themen umgesetzt werden können. Auch hier wurde deutlich, dass es angemessene Ressourcen und Strukturen braucht, um solche Angebote und Initiativen leisten zu können.

Hier finden Sie eine Pressemitteilung und den Vortrag von Gerald Kretzschmar.

10. November 2018 - 10.00 Uhr - KGT-Mitgliederversammlung im Hospitalhof Stuttgart

KGT-Referent Professor Dr. Gerald Kretzschmar lehrt seit 2015 Kirchentheorie, Homiletik und Liturgik an der Universität Tübingen. Zuvor war er 10 Jahre lang Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirche in der Pfalz.

"Übrigens, die Kirche hat auch Mitglieder" - Mitgliederorientierung und Kirchenreform

Pfarrplan, Strukturreform und viele weitere Überlegungen zur Organisation der Kirchlichen Arbeit halten Gremien und Personen seit langem in Atem. Dabei geht es oft um die Frage, wie die vorhandenen Aufgaben auf die weniger werdenden Personen (und mit rückläufigen finanziellen Mitteln) verteilt werden können. Dabei geraten nicht selten die in den Hintergrund, um die es doch eigentlich gehen sollte: die Menschen in den Gemeinden.

Der Tübinger Praktische Theologe Gerald Kretzschmar widmet sich in seinem Vortrag daher bewusst den Fragen, die die Leute vor Ort bewegen, wenn sie an die Kirche denken. Ausgehend von Mitgliederbefragungen untersucht er auch Faktoren wie Mobilität, Rolle der Pfarrerin/des Pfarrers, Bedeutung von Örtlichkeit, Digitalisierung etc. und freut sich auf eine rege Diskussion.

Der Kirchengemeindetag hat sich auch im vergangenen Jahr in die Debatte um Strukturen und Reformen konstruktiv eingebracht und eigene Positionen entwickelt, die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Darüber hinaus ist die Mitgliederversammlung einbewährter Ort, Kontakte zu knüpfen, sich zu vernetzen und sich bei einer gemütlichen Pause im Hospitalhof zu stärken.

Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen.

Die Einlaung mit der Tagesordnung finden Sie hier.

 

 

Beteiligung. Transparenz. Geistliche Klarheit. Mitgliederversammlung 2017

Im Stuttgarter Hospitalhof wurde am 18. November lebhaft über Pfarrpläne und Regionalentwicklung diskutiert.

Der Pfarrplan 2014 wird ausgesprochen kritisch gesehen. Mitglieder der Kirchengemeinderäte wünschen sich mehr Transparenz, mehr direkte Beteiligung und vor allem einen Schwerpunkt auf geistlichen Inhalten.

Der Kirchengemeindetag hat in mehreren Arbeitsgruppen die Pfarrplanthematik bearbeitet und wird sowohl mit dem Oberkirchenrat als auch mit der Synode Gespräche führen.

Im Referat von Christhard Ebert vom Ekd-Zentrum für Mission in der Region in Dortmund ging es ebenfalls um kirchliche Entwicklungsprozesse und darum, wie Zusammenarbeit in der Region gelingen kann. Region als mehrdimensionaler Lebens- und Gestaltungsraum bietet der Kirche die Möglichkeit einer geistlichen Dimension. Kirche kann in der Region einen Raum bieten, in dem die Menschen Ruhe finden. Dazu braucht es Bereitschaft zu Kooperation, Nachhaltigkeit und Veränderung, die vor allem inhaltlichen Srukturen folgen. In ihrer Angebotsstruktur müsse Kirche auf das bedürfnis nach Unverbindlichkeit eingehen - aber auch die geistliche Dimension von Gemeindearbeit betonen.

Hier finden Sie eine Pressemitteilung und den Vortrag von Christhard Ebert.

"Wenn Kirche sich entwickelt wird's verwickelt" - Einladung zur Mitgliederversammlung 2017

Der Stuttgarter Hospitalhof

Gastreferent Christhard Ebert

Pfarrplan als Entwicklungsaufgabe

ZusammenWachsen lautet das Motto der Begleitkampagne für den Pfarrplan 2024. Die Doppeldeutigkeit des Begriffs beschreibt die Aufgabe: Kirchen müssen stärker zusammenarbeiten, um gemeinsam ihren Aufgaben gerecht zu werden.

Im Zentrum Missio in der Region ist man der Frage nachgegangen, was man beachten muss, damit beim Zusammenrücken nicht zuviel durcheinander gerät. Das Impulsreferat von Christhard Ebert gibt Anregungen für die Prozesse des Zusammenwachsens und der verbindlichen Zusammenarbeit, die derzeit in unserer Landeskirche in Gang kommen.

Der Vorstand des Evangelischen Kirchengemeindetags in Württemberg hat zum Pfarrplan 2024 Positionen erarbeitet, die auf der Mitgliederversammlung vorgestellt, kommentiert, diskutiert und ergänzt werden können.

Darüber hinaus ist die Mitgliederversammlung ein guter Ort, um Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Wir freuen uns auf viele Gäste!

Die Mitgliederversammlung findet am Samstag, 18. November 2017 um 10.00 im Hospitalhof Stuttgart statt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

 

 

 

Kirchengemeindetag verabschiedet Ulf van Luijk - Systematisches Fundraising als Schwerpunktthema Mitgliederversammlung des Kirchengemeindetags am 12. November 2016 in Stuttgart

Der Ludwigsburger Dekan Winfried Speck wird Mitglied im Vorstand des Evangelischen Kirchengemeindetags in Württemberg. Dekan Ulf van Luijk aus Mühlacker gibt sein Amt an Dr. Henning Hoffmann ab. Außerdem wurden Dieter Oehler als weiteres Vorstandsmitglied und Herbert Kehl als Rechner in ihren Ämtern bestätigt. Auch ein neuer erweiterter Vorstand wurde gewählt.

Helmut Liebs ist Fundraisingmanager der Landeskirche. In seinem Gastvortrag erläuterte er, wie Geben und Nehmen funktionieren und wie Anliegen so kommuniziert werden können, dass sie für andere Menschen bedeutungsvoll werden und zum Geben motivieren. Fundraising sei vor allem die Kunst, langfristige und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Seinen Vortrag finden Sie hier.

In seinem Vorstandsbericht erläuterte Vorstandsmitglied Dieter Oehler  die Arbeit des KGT im vergangenen Jahr.:Treffen mit den synodalen gesprächskreisen und der Pfarrervertrettung, Diskussionen über die kirchliche Verwaltung und den Pfarrplan waren ein wichtiges Thema, ebenso wie das Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden. Der Kirchengemeindetag setzt sich außerdem im Umweltrat für die Fortführung der Klimaschutzkonzeption der Landeskirche ein.

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 12. November 2016 im Hospitalhof Stuttgart

Systematisches Fundraising: Was tun, damit Menschen gerne geben?

Grundsätzlich geben Menschen gerne. Soziologen meinen, der Mensch können gar nicht anders. Die Erfahrung jedoch zeigt: Er kann durchaus anders. Denn nicht jede Spenderbitte hat für ihn Bedeutung. Er würde sich jedoch gerne auf andere Weise beteiligen. Schließlich hat er eine gute beziehung zur Kirche. gegen massive Bindungsversuche allerdings wehrt er sich. Und überhaupt: Braucht die Kirche seine Spende wirklich? Sollte er besser sparen und dann testamentarisch spenden oder stiften?

Auf der Mitgliederversammlung des KGT im Stuttgarter Hospitalhof wird Helmut Liebs, seit zehn Jahren Pfarrer für Fundraising und Stiftungsmanagement in der Landeskirche, den Themenkreis des Spendens, Stiftens, Sponserns und Vererbens abschreiten und Wege vom ad-hoc-Fundraising zum systematischen Fundraising gehen.

Wir freuen uns darauf und laden herzlich ein zur

Mitgliederversammlung des evangelischen Kirchengemeindetags in Württemberg

am 12. November 2016

von 10.00 bis 13.00 Uhr

im Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart

In diesem Jahr stehen auch die Wahlen zu einem neuen Vorstand an!

 

 

Kirchengemeinderatstag in Fellbach

"Typisch evangelisch!" trafen sich am 23. April etwa 1000 Kirchengemeinderät*innen in der Schwabenhalle in Fellbach zu Diskussion, Austausch und Information. Der Kirchengemeinderatstag wollte Lust auf das Reformationsjubiläum machen und zum Engagement in der Gemeinde motivieren und inspirieren. Der Kirchengemeindetag war auf dem Marktplatz der Ideen mit einem Stand vertreten. Hier konnten sich die Besucher*innen über unsere Arbeit informieren, Wünsche und Ideen für unsere Arbeit äußern und auch miteinander ins Gespräch kommen. Das Heft "Die kirchliche Verwaltung" fand reißenden Absatz. Wieder einmal war der Kirchengemeinderatstag eine schöne Gelegenheit, Kolleg*innen, Kooperationspartner*innen und Menschen aus unseren Mitgliedsgemeinden persönlich zu treffen. Schließlich freuen wir uns sehr über all diejenigen, die den KGT auf dem Kirchengemeinderatstag überhaupt erst kennnen gelernt haben und die wir hoffentlich bald alle als neue Mitgliedsgemeinden begrüßen dürfen.

Mitgliederversammlung 2015

Rosen im Hospitalhof

Besser zu zweit als allein

Gastreferent Thomas Eberl mit Gerlinde Feine

Dr. Henning Hoffmann

"So ist's besser zu zweit als allein...": Unter diesem Motto stand die Mitgliederversammlung des Evangeischen Kirchengemeindetags in Württemberg am Samstag, 14. November 2015  im Hospitalhof Stuttgart. Scherpunktthema waren Formen der Kooperation zwischen Kirchengemeinden.

"Ohne Druck kein Ruck". So beschrieb Thomas Eberl, Referent für Prozesssteuerung der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau (EKHN), die Erfahrungen seiner Landeskirche mit den Umstrukturierungen, die mit dem "Perspektivprozess 2015" gestartet wurden. Ziel sei es, durch straffere Strukturen die Arbeitsbedingungen für die PfarrerInnen zu verbesern, ohne die Vielfalt und Eigenständigkeit der Gemeinden zu beschneiden. Sein Bericht sorgte für lebhafte Diskussionen auf der Mtgliederversammlung. Hier finden Sie die Pressemitteilung.

Anschließend berichtete Vorstandsmitglied Dr. Henning Hoffmann in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Dekan Ulf van Luijk, von der Arbeit des KGT im vergangenen Jahr. Seinen Tätigkeitsbericht finden Sie hier.

Mitgliederversammlung 2014

MdL Florian Wahl und Geschäftsführerin Gerlinde Feine

Dekan Ernst Wilhelm Goll

Fröhliche Runde

Dekan Ulf van Luijk

Am 15. November 2014 traf sich der KGT im Stuttgarter Hospitalhof zur alljärlichen Mitgliederversammlung: eine schöne Gelegenheit, Menschen aus der gesamten Landeskirche miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen - zum Beispiel in diesem Jahr über das Verhältnis von Kirche und Staat durch den Vortrag von Florian Wahl, MdL und Mitglied der Landessynode. In seinem Tätigkeitsbericht ging Vorsitzender Ulf van Luijk vor allem auf das Impulspapier zur kirchlichen Verwaltung, die KBA-Tagung und das Arbeitsrechtsregelungsgesetz ein. Die Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung finden Sie hier.

Mitgliederversammlung 2013

Diana Dickel M.A.

Gesprächsrunde mit Gerlinde Feine

Dekan Ulf van Luijk

Am 16. November 2013 fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Kirchengemeindetags statt. Der Vorsitzende, Dekan Ulf van Luijk, freute sich darüber, dass die Landessynode den Kirchengemeindetag zukünftig an kirchengemeinderelevanten Themen beteiligen wird. Die Zusammenarbeit zwischen Kirchenpflegervereinigung und KGT werde ebenso verstärkt wie die Vernetzung von KGT und Gemeindeberatung.

Schwerpunkt der Versammlung war das Referat von Diana Dickel M.A. Unter den Stichworten Dabei sein – mitwirken – mitgestalten berichtete die Verantwortliche für das regionale thematische Programm über den Stand der Vorbereitungen zum Kirchentag 2015. Ist der Kirchentag nur eine Stuttgarter Veranstaltung oder geht er auch Kirchengemeinden außerhalb des Stuttgarter S-Bahnnetzes etwas an? Wie bereitet sich die Landeskirche auf den Kirchentag vor? Wie württembergisch wird dieser Kirchentag?

Eine Pressemitteilung mit Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.