Einladung zur Mitgliederversammlung 2013

Diana Dickel M.A., die Verantwortliche für das regionale Kirchentagsprogramm, ist die Referentin auf der Mitgliederversammlung.

Am Samstag, 16. November 2013 von 10.00 bis ca. 13.30 findet im Gemeindehaus der Erlöser-Kirche Stuttgart Nord die 20. Mitgliederversammlung des Evangelischen Kirchengemeindetags statt. Diana Dickel M.A., die Verantwortliche für as Regionale Programm des Stuttgarter Kirchentages 2015, wird über den Stand ihrer Planungen berichten und möchte mit uns über die Grenzen und Möglichkeiten der Beteiligung der Kirchengemeinden am Kirchentag ins Gespräch kommen. Der Kirchentag soll ausstrahlen und nachwirken. Wie können die Gemeinden in dieses Ereignis eingebunden werden, für die Stuttgart schon eine kleine (Welt-)reise entfernt ist? Den Einladungsflyer finden Sie hier, die Einladung mit der Tagesordnung hier.

 

Das Info-Heft 1-2013 ist fertig

25 km Magazinkapazitäten - das Landeskirchliche Archiv verwahrt und verwaltet Kirchenbücher und vieles mehr.

Pfarrpläne, Bausteinplanung, die Digitalisierung von Kirchenbüchern oder die Gestaltung des Lichts in kirchlichen Räumen: Kirche ist nicht mehr nur da, wo zwei oder drei versammelt sind und eine Kerze anzünden. Die Strukturen werden immer komplexer und bedürfen einer immer differenzierteren Organisation. "Alles in Ordnung - Kirche will geplant sein" - im neuen Info-Heft geht es darum, wie sehr neue Strukturplanungen und organisatorische Veränderungen die Gemeinden beeinflussen, wo sie als hinderlich und wo als hilfreich empfunden werden. Und natürlich finden Sie auch ein Resumé des Vortrags von OKR Wolfgang Traub auf der Mitgliederversammlung am 17. November 2012 und den Jahresbericht von dem KGT-Vorsitzenden Ulf van Luijk.  Blättern Sie mal rein!

"Bausteinplanung" - neu gedacht

Das "World Café" ist eine der vielen Arbeitsmethoden in der Bausteinplanung

Die Bausteinplanung ist ein Instrument zur Gemeindeleitung. Die unterschiedlichen Handlungsfelder in der Gemeinde werden als überschaubare "Bausteine" gesehen, was gute Gestaltungsmöglichkeiten zur inhaltlichen Bearbeitung dieser Arbeitsbereiche bietet. Bausteinplanung bedeutet, sich regelmäßig intensiv und mit den dafür verantwortlichen Personen mit einem Bereich der Gemeindearbeit zu befassen. Diese Bausteinplanung wurde 2012 weiterentwickelt und verbessert, sie ist jetzt individueller gestaltbar und anpassungsfähig.

Ein neues Praxisheft, übersichtlich gestaltet und schön aufgemacht, steht hier als Download zur Verfügung. Die Redaktion lag in den Händen von Diane Schneider und Jörg Stolz.

Der KGT freut sich besonders darüber, dass an der neuen Bausteinplanung die Vorstandsmitglieder Klaus-Peter Lüdke und Dieter Oehler mitgearbeitet haben.

Der KGT auf dem Tag der Kirchengemeinderäte in Fellbach

Vom Spitzenschuh für die Diplomaten über den Flip-Flop für entspannte Traumtänzer bis zum Gebirgsstiefel fürs Gemeindetrecking: zu jedem Anlass den passenden Schuh!

"Zur Wahl stehen. Zur Wahl gehen." Am 24. März 2013 fand in der Schwabenlandhalle in Fellbach der erste Tag der Kirchengemeinderäte statt. Der KGT war mit einem Stand vertreten und konnte intensiv über seine Arbeit informieren. Das Interesse war groß, die Diskussionen lebhaft- die Kirchengemeinden waren aufgefordert, zu benennen, "wo sie der Schuh drückt" und kamen dieser Bitte mit viel Engagement und Humor nach. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte, wie wichtig es ist, Netzwerke und Kontakte zwischen den Kirchengemeinden zu knüpfen. Eine Fotogalerie mit Impressionen von diesem besonderen Tag:

Die Synode hat entschieden: Der Evangelische Kirchengemeindetag in Württemberg bekommt ein Anhörungsrecht in der Synode

KGT-Geschäftsführerin Gerlinde Feine und Synodale Dr. Christel Hausding freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit

Zum 20. Geburtstag macht die Landessynode dem Evangelischen Kirchengemeindetag in Württemberg ein besonderes Geschenk: Auf der Frühjahrstagung wurde eine Änderung der Geschäftsordnung vorgeschlagen und angenommen:

"Dem Evangelischen Kirchengemeindetag kann bei Fragen, die de Kirchengemeinden betreffen, Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden."

Damit hat die Synode festgeschrieben, dass der KGT die Interessenvertretung der Kirchengemeinden ist. Bislang war der KGT eine Interessenvertretung, die keinerlei Anhörungsrecht in der Synode hatte. Der Oberkirchenrat hat den KGT bei Entscheidungen, die die Interessen der Gemeinden betreffen, bereits mit einbezogen und sich auch über die Meinung der Gemeinden informiert. Mit diesem neuen Recht zur Stellungnahme ist der KGT einen weiteren Schritt aus der "außerparlamentarischen Ecke" herausgetreten und wird jetzt die Interessen der Kirchengemeinden auch vor der Synode gut formulieren können. Den Gesamttext der Pressemitteilung finden Sie hier.

Stellungnahme des KGTs zur Digitalisierung und Archivierung der Kirchenbücher

Sie sind das Gedächnis der Kirches und oft ein wichtiges Stück lokaler Identität: Kirchenbücher

Das Landeskirchliche Archiv möchte die Kirchenbücher sämtlicher Kirchengemeinden sichten, eventuell restaurieren und digitalisieren, anschließend solllen sie beim Landeskirchlichen Archiv dauerhaft verwahrt werden. Während gegen eine Restaurierung und Digitalisierung natürlich niemand etwas einzuwenden hat, wird die ständige Verwahrung von den Gemeinden nicht uneingeschränkt begrüßt. Die Einholung der Kirchenbücher, die wichtige identitätsstiftende Zeugnisse der jeweiligen Ortsgeschichte sind, wird als Einmischung in die Zuständigkeiten der Gemeinden empfunden, die ihre Eigenständigkeit gefährdet sehen. Der Oberkirchenrat ist der Auffassung, dass die Kirchenbücher wegen der in ihnen enthaltenen pfarramtlichen Urkunden Eigentum der Landeskirche seien. Allerdings enthalten Kirchenbücher nicht nur Urkunden, sondern auch zahlreiche Quellen zur Orts- und Kirchengeschichte, weswegen der Kirchengemeindetag die Rechtsauffassung des OKR nicht teilt. Der Kirchengemeindetag hat eine Stellungnahme zu diesem sensiblen Thema verfasst,

 

Der Pfarrplan und seine Auswirkungen auf die Kirchengemeinden

Diskussionsbedarf: Auf der Mitgliederversammlung des KGT war Referent Wolfgang Traub ein gefragter Gesprächspartner

In seinem Vortrag auf der Mitgliederversammlung am 17.11.2012 informierte OKR Wolfgang Traub über über den engen Zusammenhang von Personalstrukturplanung und PfarrPlan. Er sprach über die Notwendigkeit, Anzahl und Verteilung der Gemeindepfarrstellen an laufende (demographische) Entwicklungen anzupassen: Auch in Zukunft werde jede Gemeinde ihre Pfarrerin oder ihren Pfarrer haben - aber in zunehmendem Maße nicht mehr für sich allein. Fusionen, die Bildung von Gesamtkirchengemeinden oder eine verstärkte Kooperation zwischen den Gemeinden können Möglichkeiten sein, die notwendigen Veränderungen so zu realisieren, dass für alle Beteiligten möglichst sinnvolle, kreative und nicht zuletzt entlastende Lösungen gefunden werden. Ein pdf der Vortrags (88KB) finden Sie hier.

In der STUTTGARTER ZEITUNG wurde über das Referat von Wolfgang Traub ausführlich berichtet. Darübe freuen wir uns sehr, auch wenn dem Journalisten leider ein Zahlenirrtum unterlaufen ist: In Württemberg gibt es nicht nur 650 Kirchengemeinden, sondern 1400, von denen 680 Gemeinden und 40 Kirchenbezirke Mitgied im KGT sind.

 

Neuwahlen auf der Mitgliederversammlung

Der ehmalige erweiterte Vorstand des KGT

Sehr herzlich dankten der KGT-Vorsitzende Dekan Ulf vn Luijk und Geschäftsführerin Pfarrerin Gerlinde Feinde den scheidenden Vorstandsmitgliedern, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement den Kirchengemeindetag zum Teil viele Jahre gut begleitet haben. Die Neuwahlen waren ein schönes Symbol für die harmonische Atmosphäre des KGT: Die Kandidaten stellten sich der Versammlung vor und wurden anschließend alle einstimmig gewählt. Wer dem Kirchengemeindetag in Zukunft vorsteht, sehen Sie hier.