Kirchengemeintag war Kooperationspartner für Tagung
Der Evang. Kirchengemeindetag in Württemberg war Kooperationspartner einer Tagung zum Thema "Kirchenwahlen: Parlamentarismus und Landessynode, evangelische Kirchenpolitik in der Demokratie" am 15./16. Juni 2007 in der Evang. Akademie Bad Boll. Die Tagung bot z.B. die Möglichkeit, sich über die Rolle der Synoden oder die Bedeutung der Gesprächskreise in der Landeskirche zu informieren. Der Evangelische Kirchengemeindetag förderte die Tagung für Mitglieder.
Mitgliedersammlung am 21. Oktober 2006
Memorandum für EDV-Programm gefordert
Die Mitgliedersammlung am 21. Oktober 2006 im Hospitalhof in Stuttgart spricht sich mit großer Mehrheit für ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Einführung des EDV-Programmes "Navision-K" im Rahmen des Projektes "Wirtschaftliches Handeln" ein. Ohne Prüfung, Zertifizierung und Freigabe des EDV-Programmes durch den OKR sei eine weitere Umetzung in den Gemeinden nicht zu verantworten.
Neben den Vereinsinternas stand das Thema "Perspektiven der kirchlichen Partnerschaften zwischen Kirchengemeinden in Thüringen und Württemberg" auf der Tagesordnung. Den Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Dekan Eberhard Gröner finden Sie unter "Veröffentlichungen", dann "Tätigkeitsberichte".
Für den Erhalt der Kirchlichen Verwaltungsstellen
Der Kirchengemeindetag setzt sich in einer Stellungnhame an den Oberkirchenrat für den Erhalt der Kirchlichen Vewaltungsstellen auf Landkreisebene ein. Drei Punkte sieht der Evangelische Kirchengemeindetag als wesentlich:
1)Keine isolierte Begutachtung der Verwaltungsstellen
In einem Gutachten werden die Verwaltungsstellen völlig isoliert betrachtet. Die Verwaltungsstellen können aber nur im Zusammenhang und Zusammenwirken mit den Kirchenpflegen und Kirchengemeinden betrachtet werden.
2)Eine Verwaltungsstelle pro Landkreis
Der Kirchengemeindetag schlägt vor, die Verwaltungsstellen auf der Ebene der Landkreise anzusiedeln. Einzelne Kirchenbezirke, die momentan nicht ohne weiteres einem Landkreis zuzuordnen sind, müssten sich nach eigener Entscheidung der Verwaltungsstelle eines benachbarten Landkreises anschließen (z.B. Kirchenbezirk Mühlacker, Kirchenbezirk Weikersheim).
Die Ansiedlung auf Landkreisebene würde eine sinnvolle Verwaltung gewährleisten, die
- über die notwendige Größe verfügt, um effizient zu arbeiten
- ortsnah genug wäre, um die Unterschiede in den einzelnen Gemeinden hinreichend wahrzunehmen
- handlungsfähig wäre gegenüber der Landkreisverwaltung.
3) Erhalt der Verwaltungsstelle als dezentrale mittlere Ebene
Die Verwaltungsstellen müssen als mittlere Ebene erhalten bleiben,
als
- Servicestelle für kleinere und mittlere Kirchengemeinden und Kirchenpflegen;
- Servicestelle, die die Kirchengemeinde in ihrer Selbstverwaltung unterstützt und stärkt. Dazu sind persönliche Beziehungen zwischen Pfarrer/innen, Kirchenpfleger/innen und Mitarbeiter/innen der Verwaltungsstellen ebenso notwendig, wie örtliche Kenntnisse über die jeweiligen Kirchengemeinden.
- Stelle, bei der eine umfassende Kompetenz in vielen Bereich vorhanden ist, da viele Vorgänge einer Kirchengemeinde sehr komplex sind und oft mehrere Sachgebiete betreffen (z.B. ein Vorgang betrifft gleichzeitig Gehaltsfragen, Spendenrecht und Steuerrecht). Über diese umfassende Kompetenz verfügen die leitenden Mitarbeiter/innen der Verwaltungsstellen. Sie würde bei einem großen Kompetenzzentrum, das weitaus stärker in Sachabteilungen gegliedert wäre, verloren gehen;
- unabhängige Berater/innen der KBA's und Synoden. Die Verlagerung der Kompetenzen (Steuerzuweisungen, Stellengenehmigungen) auf die mittlere Ebene, macht diese Funktion notwendiger denn je.
Der Kirchengemeindetag wendet sich strikt gegen die Schaffung eines einzigen Verwaltungszentrums beim OKR und gegen eine Zentralisierung der Verwaltungsstellen auf fünf Zentren, weil die angeführten Aufgaben damit nicht erfüllt werden können.
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Studientag „Stiftungen“
Einen Studientag zum Thema "Stiftungen" veranstaltete der Evang. Kirchengemeindetag am 6. Mai 2006 im Evang. Gemeindehaus in Plochingen für seine Mitglieder, insbesondere die Vorsitzenden der Gremien und die Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger.
Der Studientag bot die Möglichkeit, sich über die Chancen von Stiftungen im Blick auf neue Finanzierungsquellen in Kirchengemeinden kompetent zu informieren.
Nähere Informationen erhalten Sie auf unserer Internetseite unter dem Link "Veröffentlichungen" und dann "Verschiedenes".
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